Scheinfasten ist für mich eine unglaublich wohltuende und gleichzeitig genussvolle Form des Fastens. Man nimmt weiterhin Mahlzeiten zu sich, allerdings sehr bewusst und reduziert – etwa zwischen 150 und 300 Kalorien pro Gericht. Die Speisen sind mikrobiotisch aufgebaut, leicht, nährend und besonders gut für den Darm, der dadurch Zeit und Raum bekommt, sich zu regenerieren und zu erholen. Genau das macht für mich den großen Unterschied: Der Körper wird entlastet, ohne dass ich mich ausgelaugt oder im Verzicht erlebe.

Was ich am Scheinfasten so liebe, ist diese entspannte Selbstverständlichkeit. Es wirkt ähnlich tief wie klassisches Buchinger-Fasten, jedoch auf eine sanftere, alltagstauglichere Weise. Kein Kämpfen, kein Durchhalten – vielmehr ein freundliches Mitgehen mit dem eigenen Körper. Ich fühle mich klarer, ruhiger, präsenter und gleichzeitig voller Energie.

Ein wesentlicher Teil dieses Prozesses ist auch die Bewegung. Der Tag beginnt mit einer sanften Morgengymnastik, die den Körper weckt und in Fluss bringt. Yoga, Meditation und bewusstes Atmen begleiten den Tag und unterstützen das Ankommen bei sich selbst. Zusätzlich sind wir viel draußen unterwegs und wandern täglich zwischen 10 und 12 Kilometern. Diese natürliche, freudvolle Bewegung hilft dem Körper, zu entlasten, zu reinigen und sich gleichzeitig kraftvoll und lebendig zu fühlen.

Und dann ist da noch das Kochen: dieses kreative, bunte Zubereiten, das Arbeiten mit frischen Zutaten, das Kneten, Abschmecken und Gestalten. Für mich ist das ein zutiefst nährender Teil des Scheinfastens. Die Mahlzeiten sind nicht nur leicht, sondern wirklich oberoberlecker. Scheinfasten fühlt sich für mich nicht wie Verzicht an, sondern wie eine liebevolle Einladung, mich bewusst, achtsam und genussvoll um mich selbst zu kümmern. Genau deshalb kann ich es von Herzen empfehlen.

Wenn du auch einmal in diese Erfahrung eintauchen möchtest, dann melde dich gerne und ich würde mich sehr freuen dich zu begleiten an einem wohligen Ort direkt an der Ostsee.